Spielzeitende 2014 – „Der Trauschein“ verabschiedete sich

Krachende „70er-Aftershow-Party“ zum Ausklang

Gut ein Monat ist vergangen, nachdem der letzte Vorhang der diesjährigen Spielzeit zugezogen wurde. Es war eine rundum gelungene und erfolgreiche Spielzeit. Nach insgesamt 14 ausverkauften Vorstellungen war bei allen Akteuren und Beteiligten doch etwas Wehmut aufgekommen, aber auch einige Anspannung abgefallen. Denn bei allem Spaß, den der lieb gewonnene „Trauschein“ gebracht hat, waren natürlich auch die Anstrengungen der intensiven Aufführungswochen zu spüren gewesen.

20140531_Trauschein_Die_70er_2223aNoch am Abend nach der letzten Vorstellung machten alle Mitglieder und Freunde der Theatergruppe einen Zeitsprung zurück in die 70er-Jahre, um im Hause der „Familie Broders“ eine Aftershow-Party zu feiern. Mit Schlaghose, Afro-Look, „Prilblumen-Hemden“ und allerlei sonstigen 70er-tauglichen Accessoires machte man sich über ein Buffet her, das selbst „Ekel Alfred“ in seinen besten Zeiten Tränen der Verwunderung in die Augen getrieben hätte. Zu den „70er-Gaumenschmeichler“ gehörten so stilechte Köstlichkeiten wie Käseeigel, Schinken-Spargel-Röllchen, „Kalter Hund“ und natürlich, die aus der frühen Schulzeit bekannten und heiß begehrten „Mohrenkopfbrötchen“. Mit von der Partie waren auch „Getränke-Kult-Klassiker“ wie „Schlammbowle“, Afri Cola und Tri Top. Dazu donnerten die Lautsprecherboxen fetzige Disco-Beats und Schlager-Ohrwürmer in den Pfarrsaal. Diesen energetischen Spannungen konnten sich auch die Tanzmuffel nicht entziehen, da hielten keine Beine still und manche Stimmbänder wurden arg in Mitleidenschaft gezogen.

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Erst am frühen Morgen des 01. Juni kehrten die Partygänger wieder in die Jetztzeit zurück und ließen die gute Stube der „Broders“ hinter sich. Alle waren sich einig: Diese Party war ein gelungener Abschluss der diesjährigen Theaterspielzeit und eine mehr als angemessene Form von der Bühne Abschied zu nehmen; Abschied auf Zeit, versteht sich. Im Fußball würde man nun die Phrase bemühen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und in diesem Sinne haben Theater und Fußball dann vielleicht doch mehr gemeinsam, als man meinen möchte. Also dann, bis bald auf dem Fußballplatz – äh, auf der Bühne natürlich.

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