„Oscar“

Ein Missverständnis in drei Akten von Claude Magnier

Der erfolgreiche Seifenfabrikant Pierre Barnier ahnt nichts Böses, als er morgens von seinem Buchhalter Martin aus dem Bett geholt wird. Da sein Angestellter sich nicht abwimmeln lässt, empfängt Barnier ihn im Morgenmantel. Schon kurze Zeit später wünscht sich der Fabrikdirektor, dass er im Bett liegen geblieben wäre, denn die folgenden Stunden werden zu einer wahren Achterbahnfahrt. Nicht genug damit, dass man seinen Chef nicht zu nachtschlafender Zeit wecken sollte, offenbart Martin ihm auch noch eine Ungeheuerlichkeit nach der anderen. Barnier ist geschockt, wird er doch an einem einzigen Tag auf schamlose Weise erpresst, bestohlen und hintergangen. Trotz seiner schier aussichtslosen Lage gibt es für Barnier noch Hoffnung; diese erhält allerdings durch zahlreiche Irrungen und Wirrungen immer wieder einen gehörigen Dämpfer. Ein Missverständnis jagt das nächste, und was eben noch stimmte, erweist sich bereits Augenblicke später als Lug und Trug. Als auch noch Barniers vermeintlich letzter Hoffnungsträger, der von ihm entlassene Chauffeur Oscar, nicht aufzutreiben ist, scheint das Chaos endgültig perfekt, doch …

„Oscar“ ist eine temporeiche Komödie, bei der sich die Ereignisse fast überschlagen. Der aufmerksame Zuschauer muss aufpassen, dass er den Überblick behält!

Besetzung
Pierre Barnier, Vater (Martin Witte); Marie-Louise, Gattin (Marion Mülhöfer); Albert Martin, Angestellter (Lars Klapperich); Bernard, Butler (Ingo Rutschmann); Colette, Tochter (Astrid Letsch); Philippe Dubois, ein Masseur (Thomas Anheier); Nicole, eine Sekretärin (Stephanie Rech); Charlotte, Nicoles Mutter (Doris Andernach); Oscar, Chauffeur (Sven Hartwig)

Oscar - Szenenfoto

Martin Witte, Marion Mülhöfer, Sven Hartwig, Astrid Letsch

 

PORTRÄT CLAUDE MAGNIER
Ein Schauspieler, der es müde wird, auf die Rollen zu warten, die seinem komödiantischen Talent entsprechen, setzt sich hin in einer schlaflosen Nacht und schreibt eine Komödie. So beginnt im Paris der fünfziger Jahre die Karriere eines Komödienschreiber ersten Ranges: Claude Magnier schreibt u.a. "Blaise", "Leon", "Jo", "Nid d’embrouilles" und Oscar.

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