Programm

„Theater ist wie Kino – nur live!“
Gunnar Madeheim (*1961), Geschäftsführung Theater Saitensprung e.V.



Die Theateraufführungen für
„Drei Männer im Schnee“
werden wegen der Coronakrise
bis Ostern 2021 verschoben!

 

Der reiche Geheimrat Schlüter, dem in seinem eigenen Preisausschreiben der zweite Preis, 10 Tage Hochgebirgsurlaub, zufällt, beschließt die Reise anzutreten – und zwar inkognito. Denn Schlüter will herausfinden, wie man als vermeintlich mittelloser Zeitgenosse in der Welt der Schönen und Reichen ankommt. Mit seinem treuen Diener Johann, den er in ungewohnter Aufmachung und unter falschem Namen im Hotel einquartiert, macht er sich auf ins unstandesgemäße Abenteuer. Doch dann setzt Schlüters Tochter beim Versuch, ihren Vater vor der Wirklichkeit zu bewahren, eine Kette von Missverständnissen und Verwechslungen in Gang. 

Schlüters Erlebnisse im feudalen Grand Hotel sind nicht nur voller Humor und köstlicher Situationskomik – sie regen auch zum Nachdenken über Schein und Sein in unserer Welt an. Unter dem Titel „Drei Männer im Schnee“ verarbeitete Erich Kästner die Geschichte 1934 zunächst als Roman. Im Dritten Reich bereits mit Publikationsverbot belegt, benutzte Kästner für die Veröffentlichung als Theaterstück den Titel „Das lebenslängliche Kind“ und den Namen Robert Neuner, ein gemeinsames Pseudonym mit seinem Freund und Mitarbeiter Martin Buhre. Als man auf Kästner als Autor kam, wurde das Stück in Deutschland verboten, doch der Erfolg im europäischen Ausland war immens. 

 

Besetzung: 
Geheimrat SchlüterIngo Rutschmann
Hertha SchlüterAstrid Letsch
Elisabeth MensingMarion Mülhöfer
Johann SeidelbastLars Klapperich
Dr. Georg HagedornMartin Witte
Thea von HallerDoris Andernach
Baron RähnitzThomas Anheier
Hoteldirektor Franz EglerMarcus Kaufmann
Hotelportier Toni JeschkeUdo Chandoni
Kellnerin GretaStephanie Rech
Schneider Kurz / HotelgastKlaus Rauwolf
SoufflageUrsula Seidel
Michaela Burgmer-Strahl
Regie Thomas Anheier
und
Marion Mülhöfer
Bühnenbild- und bauPeter Mülhöfer
MalerarbeitenGerd Süsmund
Heiko Oberkirch
TechnikDetlef Kaffine
Pfr. Günther Vogel
Laura Mühlhöfer
Heiko Oberkirch
MusikbearbeitungMichael Nitsche (SAM)
MaskeClaudia Schambortski
Michaela Burgmer-Strahl
Melanie Ritter
Monika Degen
Susanne Hoffmann
ÖffentlichkeitsarbeitChristian Reif
InternetpräsenzMartin Witte
AufführungsrechteChronos Theatertexte,
Max Brauer-Allee 34, 22765 Hamburg
Eintritt9,00 € Erwachsene
4,50 € Jugendliche

PORTRÄT ERICH KÄSTNER
Quelle: "Wikipedia, Die freie Enzyklopädie“, deutschsprachige Ausgabe unter de.wikipedia.org im Internet
Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter.

Seine publizistische Karriere begann während der Weimarer Republik mit gesellschaftskritischen und antimilitaristischen Gedichten, Glossen und Essays in verschiedenen renommierten Periodika dieser Zeit.

Nach Beginn der NS-Diktatur war er einer der wenigen intellektuellen und zugleich prominenten Gegner des Nationalsozialismus, die in Deutschland blieben, obwohl seine Werke zur Liste der im Mai 1933 als „undeutsch“ diffamierten verbrannten Bücher zählten, und im Herrschaftsbereich des NS-Regimes verboten wurden. Als einziger der Autoren war Kästner bei der Verbrennung seiner Bücher anwesend. Trotz verschiedener Repressionen konnte er sich unter Pseudonym beispielsweise mit Drehbucharbeiten für einige komödiantische Unterhaltungsfilme und Einkünften aus der Veröffentlichung seiner Werke im Ausland wirtschaftlich absichern.

Mit der Niederlage des NS-Regimes im Zweiten Weltkrieg war Kästner ab Mitte 1945 wieder eine freie publizistische Entfaltung möglich. Von 1951 bis 1962 war er Präsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums. Als Pazifist nahm er in den 1950er und 1960er Jahren bei mehreren Gelegenheiten gegen die Politik der Regierung Adenauer öffentlich Stellung, unter anderem im Zusammenhang mit der Remilitarisierung, der Spiegel-Affäre und der Anti-Atomwaffenbewegung.

Populär machten ihn vor allem seine Kinderbücher, wie Emil und die Detektive (1929), Das fliegende Klassenzimmer (1933) und Das doppelte Lottchen (1949), sowie seine mal nachdenklich, mal humoristisch, oft satirisch formulierten gesellschafts- und zeitkritischen Gedichte, Epigramme und Aphorismen. Eine seiner bekanntesten Lyrik-Sammlungen erschien erstmals 1936 im Schweizer Atrium Verlag unter dem Titel Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke.

3 Kommentare

  1. Komme grade von der Voraufführung – es war lustig, turbulent, einmalig !!!
    Ich kann jedem nur raten, sich diese Aufführung nicht entgehen zu lassen

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